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Wer hat das Bild gemacht? H.R. Heilmann

Kalte Luft für das Nest

 

Im Bienen-Nest darf es nicht zu warm sein.

Die kleinen Bienen wachsen sonst nicht richtig.

 

Wie halten die Bienen ihr Nest kühl?

1. Arbeits-Bienen sammeln kaltes Wasser.

        Sie saugen das Wasser auf. 

        Zum Beispiel: 

        am Rand von einem Teich

        oder von einem Bach

        oder auf einer nassen Wiese.

2. Sie bringen das Wasser in das Nest.

        Im Nest streichen sie das Wasser ganz dünn auf die Waben.

3. Dann schlagen viele Bienen ganz schnell mit den Flügeln.

        Damit machen sie Wind.

        So wie ein Ventilator.

        Das Wasser steigt dann in die Luft.

        Man sagt: das Wasser verdunstet.

        Davon wird die Luft kälter.

        Manche Bienen stehen dabei auf den Waben

        und manche am Eingang vom Nest.

        Sie stellen sich in eine Reihe nebeneinander.

        So können sie stärkeren Wind machen. 

        Und das Bienen-Nest bleibt an heißen Tagen kühl.

Die kalte Luft ist dann besonders wichtig:

Wenn die kleinen Bienen noch Puppen sind.

 

Was sind Bienen-Puppen?

Aus den Bienen-Eiern schlüpfen keine kleinen Bienen.

Aus den Bienen-Eiern schlüpfen Maden.

Die Maden spinnen dann einen sehr dünnen Faden.

Damit wickeln sie sich ein.

Jetzt heißen sie: Puppen.

Sie liegen im Nest und bewegen sich nicht.

Die Puppen müssen es warm haben.

Aber wenn es zu heiß wird:

Dann müssen die Bienen kühlen.

 

Woher wissen wir das so genau?

Vor langer Zeit hat ein Mann etwas beobachtet.

Das war schon vor 50 Jahren.

Er war ein Bienen-Forscher.

Sein Name war: Martin Lindauer.

Er hat gesehen:

Die Bienen schlagen im Nest mit den Flügeln.

Er hat dazu gesagt: Sie fliegen im Stehen.

Und er meinte: Sie machen damit kalte Luft.

Aber er konnte das nicht beweisen.

Jetzt wissen wir es ganz genau: 

Die Bienen können wirklich das Nest kühlen.

Denn andere Forscher haben es genau untersucht

zum Beispiel mit Kameras.

 

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