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Blüten-Staub sammeln
Wer hat das Bild gemacht? H.R. Heilmann

Blüten-Staub sammeln

 

Bienen sammeln Nektar.

Das ist der süße Blüten-Saft.

Daraus machen sie Honig.

Und sie sammeln Blüten-Staub.

Er ist auch Futter für die Bienen.

Blüten-Staub gibt es in jeder Blüte.

Man nennt ihn auch: Pollen.

Für viele Bäume ist es sehr wichtig,

dass die Bienen von Blüte zu Blüte fliegen.

Denn sonst wachsen keine Früchte.

Nur sehr wenige Bienen können beides sammeln:

Blüten-Staub und Nektar.

Das kann nur 1 von 20 Sammel-Bienen.

Manche saugen nur Nektar.

Und andere bringen nur Blüten-Staub zum Nest.

 

Wie sammeln die Bienen Blüten-Staub?

Den Blüten-Staub sammeln die Bienen mit den Beinen ein.

An den Hinter-Beinen sind viele Haare.

Der Blüten-Staub bleibt an diesen Haaren hängen.

Aber eine kleine Stelle an den Hinter-Beinen hat keine Haare.

Sie ist wie ein kleiner Korb.

Da schieben die Bienen den Blüten-Staub hin.

Das machen sie mit den anderen Beinen.

Dort sammelt sich ganz viel Blüten-Staub.

Es sieht aus, als ob die Biene kleine gelbe Hosen anhat.

Darum sagen viele dazu: Pollen-Hose.

 

Was machen die Bienen mit dem Blüten-Staub?

Die Arbeits-Bienen fressen etwas davon.

Sie bringen Blüten-Staub zu den älteren Maden.

        Das sind die Bienen-Kinder, die schon etwas größer sind.

        Sie können schon etwas Festes fressen.

Sie machen im Nest ein Lager mit Blüten-Staub.

        So können sie immer wieder davon fressen.

In einem Jahr sammelt ein Volk mehr als 20 Kilo Blüten-Staub.

Das ist so schwer wie ein mittel-großer Hund.

Blüten-Staub gibt den Bienen sehr viel Kraft.

Damit das Volk genug Blüten-Staub hat, 

müssen die Sammel-Bienen sehr viel sammeln.

Darum müssen sie sehr oft los fliegen. 

In einem Sommer machen alle zusammen mehr als 1 Million Flüge.

 

Der Futter-Saft

Die ganz jungen Maden bekommen einen Futter-Saft.

Die Bienen machen den Futter-Saft aus dem Blüten-Staub.

In dem Blüten-Staub ist sehr viel Eiweiß.. 

Das brauchen die Maden, um groß und stark zu werden. 

In dem Blüten-Staub sind auch noch andere Stoffe

für den Futter-Saft.

Den Futter-Saft macht die Biene in ihrem Kopf.

Kleine Tropfen von dem Futter-Saft fließen dann

in den Mund von der Biene.

Sie gibt den Saft dann zu den Maden.

Der Futter-Saft hat einen Namen.

Den spricht man so: Sche-lee  Ro-jal 

Das schreibt man: Gelee-Royale 

Es bedeutet: Königinnen-Saft.

Warum heißt der Saft so?

Weil eine Made zu einer Königin wird,

wenn sie den Futter-Saft 7 Tage lang bekommt.

Aber sie wird eine Arbeits-Biene,

wenn sie den Saft nur 3 Tage bekommt.

 

Die Ammen-Bienen

Wenn eine Biene den Futter-Saft macht, heißt sie: Ammen-Biene.

Die Ammen-Bienen geben den Maden Futter.

Sie machen keine andere Arbeit im Nest.

Ammen-Bienen sind sehr junge Bienen: Sie sind höchstens 15 Tage alt.

Wenn die Bienen älter werden: 

Dann machen sie keinen Futter-Saft mehr.

Sie bekommen dann andere Aufgaben im Bienen-Volk.

Ihr Körper kann dann auch keinen Futter-Saft mehr machen.

Aber wenn es im Bienen-Volk zu wenig Ammen-Bienen gibt:

Dann verändert sich der Körper wieder.

Und sie können wieder Futter-Saft machen.

Die Bienen wechseln manchmal ihre Arbeit,

wenn es für ihr Volk wichtig ist.

Daran sieht man: 

Die Bienen können sich sehr gut anpassen.

Sie haben für viele Probleme eine Lösung.


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